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Grundsätzliches

Es ist nicht so einfach, einen Neufundländerwelpen richtig aufzuziehen. Alle großwüchsigen und schnell wachsenden Hunde neigen zu Problemen in den Gelenken oder zu Fehlstellungen der Gliedmaßen. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Haltung und die Ernährung. So sollte man dem Welpen in der ersten Zeit noch keine ausgedehnten Spaziergänge zumuten. Kleinere tägliche Spaziergänge von fünfzehn bis zwanzig Minuten genügen am Anfang. Während dieser Zeit kann er auch ruhig mal mit Artgenossen toben, er weiß schon selbst, wann er aufhören muss. Auch darf der Welpe im ersten Jahr nicht neben dem Fahrrad herlaufen. Die Gelenke und Knochen sind noch weich und es kann leicht zu einer Überbelastung kommen. Treppen rauf- und runterrasen ist tabu. So lange man es schafft, wird der Welpe getragen und wenn er zu schwer geworden ist, nimmt man ihn einfach an die Leine und geht mit ihm zusammen langsam die Treppe hinauf oder hinunter.

Bevor der Welpe nicht den vollen Impfschutz hat, sollte er nicht mit fremden Hunden in Kontakt kommen. Das so beliebte Stöckchen-Spielen ist verboten. Das plötzliche Abbremsen ist für die Gelenke nicht gut. Bedenken Sie, dass der Welpe ein Geburtsgewicht von etwa 600 Gramm hatte und nach einem Jahr etwa ein Gewicht von 50 Kilogramm auf die Waage bringt.

Neben der richtigen Ernährung und Pflege gehört in erster Linie die Eingliederung in seine Familie. Die Familie ist sein neues Rudel und hier muss er seinen Platz finden. Wichtig dabei ist, dass man auch genügend Zeit für ihn hat. Der Welpe wird spielen wollen, er braucht also passendes Spielzeug und er braucht jetzt die Menschen, die mit ihm spielen. Seine Geschwister hat er nicht mehr. Man muss sich um ihn kümmern und ihn mit allen Dingen des täglichen Lebens vertraut machen. Dazu gehören die täglichen Spaziergänge, das Autofahren, der Besuch der Fußgängerzone in der Stadt oder auch der Besuch im Restaurant. Es soll ja einmal aus ihm ein sozial verträglicher Hund werden, den man überall mit hin nehmen kann.

Was braucht der Welpe in seinem neuen Zuhause ?

Natürlich braucht der Welpe Halsband und Leine. Für den Anfang kauft man am besten ein Halsband, das mitwächst. Ein etwa 1 cm breites Lederhalsband oder auch ein geflochtenes Halsband und die dazu gehörige nicht zu lange Leine genügen für die ersten Monate. Später braucht man ein robusteres Halsband.
Er braucht zwei Näpfe, einen für Wasser, und einen fürs Futter. Die Näpfe sollten nicht aus Plastik sein. Gut eignen sich Näpfe aus Edelstahl oder Keramik.

Spielzeug ist in den Läden für Tierbedarf zu erhalten, aber hier ist auch der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eine alte ausrangierte Lederhose ist ein wunderbares Spielzeug. Abgelegte Schuhe und Tennisbälle eignen sich nicht als Spielzeug. Der Kleine kann "seine" Schuhe nicht von denen seiner Leute unterscheiden. Die Innereien von Tennisbällen sind giftig, außerdem kaut der Hund ständig darauf herum und bekommt dadurch schlechte und abgenutzte Zähne.

Hundedecken kann man ebenfalls in den Tierfachgeschäften erwerben. Hier sind besonders die VET-Beds zu empfehlen, auf denen der Welpe weich liegt. Außerdem haben diese Decken die Eigenschaft, die Nässe nach unten durchzuleiten. Der Hund liegt also immer trocken und man kann sie in der Waschmaschine waschen.
Kamm und Bürste sind unerlässlich und später auch eine gute Effilierschere. Für den Anfang genügt ein einfacher Hundestriegel und ein Hundekamm.
Die Wahl eines geeigneten Tierarztes ist wichtig.
Ein Garten, der sicher eingezäunt ist, sollte vorhanden sein. Zier- und Gemüsegarten sollten noch einmal extra eingezäunt werden, Gartenteiche ebenfalls.
Hundegitter oder auch Kinderschutzgitter sind bestens geeignet, um bestimmte Wohnbereiche abzusichern. Der Welpe sollte anfangs keine Treppen steigen.



Zur Fütterung:

Spricht man mit Züchtern über die Ernährung der Welpen, wird man bald merken, dass hier die Meinungen sehr stark auseinander gehen. Jeder seriöse Züchter wird Ihnen einen Futterplan mitgeben und auch Futter für die ersten Tage. An die Futterempfehlung des Züchters sollten Sie sich auch vorläufig halten . Ist Ihnen die Futterzubereitung zu aufwändig, können Sie etwa nach einer Woche beginnen, das Futter langsam umzustellen und ein gutes Fertigfutter füttern. Wichtig dabei ist, dass ein Neufundländerwelpe ab dem 4. Monat kein Welpenfutter mehr bekommen sollte, sondern ein Erwachsenenfutter.

Der Welpe bekommt bis zum 6. Monat 3 Mahlzeiten, danach nur noch zwei. Wichtig ist, dass er nicht zu dick wird. Die Rippen sollten immer zu fühlen sein. Die Futternäpfchen sollten nicht erhöht stehen, aber befestigt werden, damit der Welpe sie nicht wegschieben kann. Nach neuesten Forschungsergebnissen sollten die Näpfchen nicht erhöht stehen, da sich damit das Risiko zur Magendrehung erhöht.

Möglicher Futterplan für einen etwa 10 Wochen alten Welpen, die Futtermenge muss natürlich langsam gesteigert werden. Der Welpe sollte pro Woche nicht mehr als 1,5 Kilogramm zunehmen.

morgens:
1 Joghurt ( Dickmilch oder Quark ) mit etwa 80 g über Nacht eingeweichte Vollkorn-Haferflocken vermischt. Man kann ab und zu einen Teelöffel Honig und etwas geriebenen Apfel oder zerdrückte Banane hinzufügen und Weizenkleie.
(Sauermilchprodukte werden in der Regel besser vertragen als Frischmilch, die wegen des hohen Milchzuckergehaltes leicht zu Durchfall führt.)
oder etwa 100 g Fertigfutter (in warmem Wasser eingeweicht), wenn Sie wenig Zeit haben



mittags:
etwa 100 g Fertigfutter in warmem Wasser eingeweicht oder etwa 100 g Fleisch, eine Prise Seealgenmehl, einen Teelöffel Bierhefe, etwas Mineralfutter oder einen Teelöffel Kalk (oder gemahlene Eierschalen) und Kieselerde, Kräuter und frische Gemüse im Mixer püriert . Das Verhältnis Fleisch zu Gemüse bzw. Flocken oder Reis sollte etwa 1 : 1 sein (vom Gewicht her nicht vom Volumen)
Fügen Sie einen gehäuften Esslöffel Cervikorn (Hirschhornmehl) hinzu

abends
etwa 100 g Fertigfutter oder wie mittags. Sie können aber auch Hühner- oder Putenhälse (rohe Hühnerknochensplittern nicht) füttern oder einen dicken Fleischknochen geben oder getrockneten Pansen oder Trockenfisch, auch Pansen frisch oder Blättermagen


Noch einige Tipps: füttern Sie vorwiegend Rindfleisch, Lamm und Geflügel Fisch und Schwein nur gekocht füttern. Quark, Joghurt, reifer Käse und Eier (mit der sehr fein gemahlenen Schale) enthalten ebenfalls viel Eiweiß. Reis und Nudeln oder gekochte Kartoffeln können an Stelle von Gemüseflocken zum Fleisch gegeben werden, auch Hirse ergänzt durch Karotten, Petersilie oder Löwenzahn, Spinat, Brocoli, Sauerkraut oder
andere Gemüse (alles roh im Mixer fein püriert) Zum Auswerten der Vitamine geben Sie einen Löffel Sonnenblumenöl (Leinöl, Fischöl, Kokosöl) über das Futter. Sehr gerne wird Blättermagen oder Pansen grün gefressen
Abwechslung im Speiseplan ist auch für den Hund reizvoll und sicher gesünder als jahrelang das gleiche Fertigfutter.
Die Futterschüssel sollte dem Welpen spätestens nach 10 Minuten weggenommen werden. Halten Sie Ihren Hund schlank, das ist für ihn gesünder.

Fertigfutter:
Ein akzeptables Fertigfutter ist Platinum.

Auch das aus Italien kommende Futter "NOVAFOODS" ist ein qualitativ hochwertiges Trockenfutter.

Die Firma Grau bietet einen Gemüsereis (Reismix mit Gemüse) an, den man gut verwenden kann, man sollte nur noch frisches Gemüse dazugeben, da meiner Meinung nach zu wenig Gemüse darin ist. Auch die "Basis-Gemüseflocken" kann man verwenden.
Anschrift: Grau GmbH, Industriestraße 27, 46419 Isselburg
Tel.: 02874-91420, Fax: 02874-4331, E-Mail: info@grau-gmbh.de,
Internet: www.grau-tiernahrung.de

Cervikorn (Hirschhornmehl) ist zu beziehen bei
Fortan GmbH & Co KG, Postfach 210664, 42356 Wuppertal
Tel.: 0202-462216 oder 467140, Fax: 0202-469606
E-Mail: info@fortan.de, Internet: www.fortan.de

Über Ernährung gibt es einige interessante Internetseiten:

http://www.barfers.de

http://www.hundejo.de

http://www.fressi-fressi.de

http://surf.agri.ch/dierauer/Nahrung_d.html

http://www.futterfibel.de

http://www.kynologe.de

Zur Pflege :
Sie können sich die Arbeit erleichtern, wenn Sie den Hund von Anfang an auf einem Tisch kämmen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zähne und die Ohren. Machen Sie Ihrem Hund von Anfang an klar, dass er auf dem Tisch ruhig zu stehen hat. Dies kann anfangs spielerisch geschehen und nur für kurze Zeit, wie alles was Sie Ihrem Hund beibringen wollen.

den Hund, falls er gebadet werden muss, mit einem Spezialshampoo waschen. Für einen ausgewachsenen Neufundländer benötigt man eine Menge Shampoo. Ich löse die Dosis in einem Eimer mit warmem Wasser auf. Der Hund wird zuerst ordentlich nass gemacht, dann wird das Shampoo einmassiert. Anschließend wird das Shampoo gründlich ausgewaschen. Der Vorgang wird wiederholt. Danach wird der Hund trocken gefönt. Dazu benutze ich einen speziellen Hundfön.

Das Fell einmal pro Woche mit einer Drahtbürste bürsten. Neufundländer verfilzen leicht hinter den Ohren und an den Behängen. Mit einem Filzkamm kann man die verfilzten Stellen auskämmen. Ein Neufundländer sieht gepflegter aus, wenn man ihm mit einer Effilierschere an den Ohren und hinter den Ohren die Haare schneidet, ebenso die Fransen zwischen den Zehen kürzt. Ein ausgewachsener Neufundländer sollte regelmäßig gekämmt werden.(Mit einer Bürste kommt man nicht bis an die Ansatzstellen der Haare). Während des Fellwechsels muss man die abgestorbene Unterwolle gründlich auskämmen. Gründliche Fellpflege verhindert viele Hautprobleme.

Grundausstattung



Ohren regelmäßig kontrollieren und säubern. Der Tierarzt gibt Ihnen ein Reinigungsmittel. Calendulatinktur kann hierfür auch benutzt werden. Sie dient auch zur Desinfektion von kleinen Wunden. Übrigens ganz normales Babyöl tut's auch.

Regelmäßig entwurmen. Bis zur 2. Impfung alle 14 Tage, danach vierteljährlich.
( Fragen Sie Ihren Tierarzt )

denken Sie an die jährlichen Impfungen. Der Welpe muss mit 12 Wochen noch einmal nachgeimpft werden ( SHLP ), mit 16 Wochen wird er gegen Tollwut geimpft.

Im Sommer ist in bestimmten Gebieten die Zeckenplage unerträglich. Hier hilft Exspot oder Frontline. Jeweils eine Ampulle in den Nacken und auf die Kruppe hält die Zecken für mindestens vier Wochen fern. (Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Hunde mindestens zwei Monate zeckenfrei sind.) Neuerdings kann man auch gegen Borelliose impfen.

Haftpflichtversicherung abschließen!

Hundesteuer nicht vergessen!




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